Digitales Zertifikat zu COVID-19 (Impfnachweis, Genesenenzertifikat)


01.07.2021
Hinweis:

Tests wurden bisher durch uns in der Referenzumgebung der Telematikinfrastruktur durchgeführt, eine Produktivumgebung wurde lediglich angekündigt. Das Funktionieren ist zurzeit also vorerst ohne Gewähr, insbesondere beim Genesenenzertifikat.
Überdies ist mit Überlastungen der RKI-Server zu rechnen und es kann zu entsprechenden Fehlermeldungen kommen.
In diesem Fall helfen einfach nur Geduld und erneute Versuche!

Erstellung:

Wurde eine EBM-Ziffer zur letzten Impfung gegen COVID-19 bzw. in den Stammdaten ein aktueller Impfstatus erfasst, so kann durch Mausklick auf die Impfstatusanzeige (Etikett) oben im Dauerinfobereich der Karteikarte die Erstellung eines digitalen Impfnachweises gestartet werden.




Nach STIKO-Empfehlung reicht nach SARS-CoV-2 Infektion bei genesenen Patienten eine einmalige Impfung (je nach Zeitpunkt usw., bitte aktuelle STIKO-Empfehlungen beachten).
Damit bei Impfstoffen mit normalerweise zwei Impfdosen ein abgeschlossener Status erkennbar ist (Erstimpfung/Wiederimpfung = 1/1 im Impfzertifikat), muss ggf. die zugehörige Checkbox angekreuzt werden.

Nach dringend zu empfehlender Überprüfung und ggf. Korrektur der Daten wird durch Auswahl der gewünschten Aktion ein relativ komplizierter online-Authentifizierungsprozess inklusive Signaturvorgang mit einem Betriebsstättenausweis (SMC-B) durchgeführt und im Erfolgsfalle das durch einen Server in der Telematik-Infrastruktur erzeugte digitale Zertifikat als PDF-Dokument in die Akte des Patienten eingetragen (und evtl. gedruckt bzw. per eMail verschickt.


Zusätzlich wird die zugehörige EBM-Ziffer ergänzt (die 88351 bei selbst geimpften Patienten, bei Erfassung des Impfstatus in den Stammdaten die 88352).
Über den Menüpunkt  Patient - COVID-19-Zertifikat  kann zudem ein Genesenenzertifikat erstellt werden.
Dies ist sinnvoll, sofern der genesene Patient noch nicht geimpft wurde und noch keine 6 Monate nach erstem, positivem PCR-Test vergangen sind.



Bitte beachten:

Wenn in Ihrer Praxis die benutzerspezifische Anmeldung und Rechteprüfung aktiviert ist, so kann einzelnen Benutzern das Recht zum Erstellen von digitalen COVID-19-Zertifikaten entzogen werden.

Bitte bedenken Sie auch: Im übelsten Fall kann sich ein "Superspreader" mit einem zu Unrecht in Ihrer Praxis ausgestelltem digitalem COVID-19-Zertifikat ausweisen und viele Personen infizieren. Auf die ausstellende Praxis kann jederzeit rückgeschlossen werden!



Das RKI hat für Fragen von Patienten und Ärzten zum digitalen Impfnachweis eine Informationsseite eingerichtet, diese findet sich hier:
Der digitale Impfnachweis: So funktioniert's

Anpassung der eMail für den Impfnachweis

Die eMails für den Impfnachweis haben durch uns jeweils einen standardisierten Text mit Platzhaltern erhalten, den Sie jedoch nach eigenem Gusto ändern können. Dies erfolgt in der globalen Konfiguration (Aufruf  Programm - Konfiguration > Global  oder Tastenkombination  Strg - K ) im Knoten "Covid Einstellungen":



Als Platzhalter (werden in der Konfiguration auch im Maus-Tooltip angezeigt) stehen zur Verfügung:

Platzhalter Inhalt Bemerkung
%V Vorname  
%N Nachname  
%A Anrede  
%K Status Tochter/Sohn  
%e bei weiblich 'e'  
%r bei männlich 'r'  
%P Praxisname  
%p generiertes Passwort (nur in gesonderter eMail)


Als Sendeprofil ist ein MediSoftware NoReply-Mailkonto voreingestellt, welches keine Antworten der Patienten entgegen nimmt und folgendes Format aufweist:

Praxisname <noreply@covpass.medisoftware.info>

Die hierüber verschickten Mails enthalten zusätzlich die folgende Fußzeile:

"Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, da dieses Postfach nicht bearbeitet wird.
Wenden Sie sich bei Rückfragen bitte direkt an Ihre Praxis."

Alternativ können Sie auch ein anderes, eigenes Praxis-Mailkonto verwenden, welches im Knoten "E-Mailprofil(e)" hinterlegt sein muss.


MediSoftware, Steinstrasse 1, 24118 Kiel | Tel. (0431) 8 86 87-0 | Kontakt | Impressum
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