Verordnung außerklinischer Intensivpflege (AKI)


01.10.2022
Mit dem Gesetz zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz / GKV-IPReG von 23.10.2020) wurde die außerklinische Intensivpflege (AKI) in eine eigenständige Leistung überführt (§37c SGB V). Der G-BA hat zum Gesetz in einer Richtlinie zur Verordnung der AKI näheres zum Inhalt und Umfang der Leistungen festgelegt. Besonders die Beatmungsentwöhnung sowie das Dekanülisierungspotenzial stehen im Blickpunkt der Richtlinie.

Für die Verordnung nutzen die Arztpraxen ab dem 1. Januar 2023 die neuen Formulare 62A, 62B und 62C.
  • 62A - Ergebnis der Erhebung des Beatmungsentwöhnungs- bzw. Dekanülisierungspotenzials gemäß der AKI-Richtlinie des G-BA
    Das Formular ist dafür vorgesehen, das Ergebnis der Potenzialerhebung zu dokumentieren.
    Erfassung aller Eingabefelder über den Karteikartenbefehl AKIE
  • 62B - Verordnung außerklinischer Intensivpflege
    Das Formular ist für die Verordnung vorgesehen
    Erfassung aller Eingabefelder über den Karteikartenbefehl AKIV
  • 62C - Behandlungsplan
    Das Formular ist jeder Verordnung beizulegen.
    Erfassung aller Eingabefelder über den Karteikartenbefehl AKIP

Für die Formulare 62B und 62C greift eine Stichtagsregelung zum 1. Januar 2023. Das Formular 62A kann bereits vor dem 01.01.2023 genutzt werden, damit rechtzeitig vor dem Stichtag eine Potenzialerhebung erfolgen kann.



Der Ausdruck aller AKI-Formulare erfolgt als Blankoformular oder auf Formularvordruck. Bedingt durch die vielen Eingabefelder erfordert der Ausdruck einen grafischen Druckertreiber (WinUni).
Es gibt eine neue Spoolervorlage, die die Steuerung des Ausdrucks aller drei Karteikartenbefehle vereint.

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