Covid-19-Impfungen: Impfanzahlen und Impfziffern


01.01.2023
  • Beim Assistenten für die Erstellung von Impfzertifikaten wird nun nicht mehr zwischen Erst-/Schluss- und Auffrischimpfungen unterschieden, es wird nur noch die aktuelle Anzahl von Covid-19-Impfungen erfasst.

  • Bei den EBM-Ziffern zu Auffrischimpfungen ist die Zusatzangabe "LfdNr:" mit der Nr. der Auffrischimpfung nun obsolet.
    Stattdessen muss via "ImpfAnz:" die aktuelle Anzahl von Covid-19-Impfungen zum Patienten eingetragen werden (die genaue Stellung der Impfung in der Impfserie). Eine durchgemachte Infektion wird hierbei nicht gezählt. Diese Anzahl wird dann auch bei der Kassenabrechnung an die KV übermittelt (als FK 5009).
    Wird hinter einer Impfziffer innerhalb noch leerer runder Klammern ein Leerzeichen eingegeben, wird ohne vorherige Auswahl der Art der Zusatzangabe die Charge abgefragt, bei Auffrischimpfungen wird die neue Kennung "ImpfAnz:" angehängt, so dass schnell die aktuelle Anzahl von Covid-19-Impfungen zum Patienten ergänzt werden kann.
    Bei der Anzeige des Impfstatus heisst die Abschlussimpfung nun Zweitimpfung bzw. die Impfungen werden einfach nur noch durchnummeriert, dito im Tagesprotokoll.

  • Ab dem 1. Oktober 2022 gibt es separate Abrechnungsziffern für Auffrischimpfungen mit den adaptierten Impfstoffen von BioNTech (88337R/X/K) und Moderna (88338R/X/K).
    Zwischen dem B1-adaptierten und B4/B5-adaptierten Impfstoff wird nicht weiter unterschieden.
    Die nun zugeordneten erzeugten Impfzertifikate sind z.Zt. identisch mit den Zertifikaten der jeweiligen originalen Impfstoffe.


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